Tomaten sind das beliebteste Gartengemüse in Deutschland. Wer einige einfache Regeln beachtet, wird im Sommer mit einer reichen Ernte belohnt.
Den richtigen Standort wählen
Tomaten brauchen mindestens 6–8 Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag. Ein windgeschützter, südlicher Standort ist ideal. Vermeiden Sie feuchte, schattige Plätze.
Richtig vorziehen und auspflanzen
Ab Mitte März Samen in Aussaaterde vorziehen (warm, hell, mindestens 20 °C). Ausgepflanzt wird erst nach den Eisheiligen (Mitte Mai), wenn keine Nachtfröste mehr drohen.
Tief pflanzen
Tomaten tief eingraben – bis zu den untersten Blättern. Am vergrabenen Stiel bilden sich zusätzliche Wurzeln, was die Pflanze kräftiger und widerstandsfähiger macht.
Ausgeizen und stützen
Seitentriebe (Geiztriebe) in den Blattachseln regelmäßig entfernen – außer bei Buschtomaten. Alle Tomatenpflanzen brauchen eine Stütze (Stab, Spiralstab, Spalier).
Richtig gießen und düngen
Regelmäßig und gleichmäßig gießen – Trockenheit wechselnd mit Nässe begünstigt Blütenendfäule. Alle zwei Wochen mit Tomatendünger (hoher Kaliumanteil) düngen.
Kraut- und Braunfäule vorbeugen
Ein Dach über den Tomaten schützt vor Regen auf den Blättern – der häufigste Auslöser für Pilzbefall. Tomaten bei Regen von oben zu gießen ist tabu.


